Die Ballonfahrt

Ballonfahren

Erobere den Himmel, schauen aus der Sicht der Vögel auf die Erde, erlebe die Freiheit des Vogels in der Luft, genieße den Ausblick und begebe Dich in eine neue Dimension!

Wann kann man Ballonfahren?

Es gibt Gründe, die den Ballon-Piloten daran hindern, eine Ballonfahrt durchzuführen:

  • zu starker Wind
  • zu schlechte Sicht
  • Regen, Schneefall, Nässe, Gewitter</p>

Wegen der Wetterturbulenzen starten die Ballone im Sommer in der Regel mit Sonnenaufgang oder zwei Stunden vor Sonnenuntergang. Im Winter kann ganztägig gefahren werden.

Der Ablauf einer Ballonfahrt

Der Aufbau eines Heißluftballons dauert ca. 30 min. und findet in der Regel mit Hilfe der Fahrgäste statt. Zu Beginn wird der Korb aufgestellt und alle Gasflaschen innen im Korb befestigt. Anschließend wird der Brenner aufgesetzt und durch Stahlseile mit dem Korb verbunden. Sobald alles montiert ist wird der Korb auf die Seite gelegt.

Der Sack mit der Ballonhülle wird vor den Korb getragen, der untere Teil der Hülle am Brennerrahmen befestigt und anschließend die Ballonhülle wie ein Schlauch aus dem Sack gezogen.

Ist die Ballonhülle komplett ausgepackt, wird diese gleichämßig ausgebreitet. Die kalte Luft, die dann mit dem Ventilator in die Hülle geblasen wird kann sich somit besser verteilen und die Hülle baut sich auf.

Ist die Hülle mit der kalten Luft prall gefüllt, wird der Brenner gezündet, um die kalte Luft zu erwärmen.

Mit zunehmender Temperatur erwacht der Ballon zu aktivem Eigenleben und stellt sich auf. Nach der nochmaligen Überprüfung aller Anschlüsse und Verbindungen (Hülle, Brenner, Korb, Instrumente usw.) durch den Piloten, können die Passagiere in den Korb steigen. Die  Luft in der Hülle wird nun soweit erwärmt, dass die Differenz zwischen Außen- und Innenluft ca. 80° C beträgt. Jetzt erhebt sich der Ballon langsam in die Luft.

Einig mit der Luft bewegt sich der Ballon nun langsam in Windrichtung. Jetzt kann man in aller Ruhe die herrliche Aussicht von oben genießen. Während der Fahrt wird der Ballon von einem Verfolgerfahrzeug begleitet, mit dem der Pilot in ständigem Funkkontakt steht.

Nach einer guten Stunde Fahrt ist der mitgeführte Gasvorrat bis auf eine Sicherheitsreserve verbraucht und es wird Ausschau gehalten nach einem geeignetem Landeplatz, den auch das Verfolgerfahrzeug gut erreichen kann. Nach der Landung klettern die Passagiere auf Anweisung des Piloten einzeln aus dem Korb. Durch eine Öffnung oben in der Ballonhülle kann die warme Luft entweichen. Der Korb wird wieder umgekippt und die mittlerweile schlappe Ballonhülle auf den Landeplatz gelegt.

Die leere Ballonhülle wird zu einem langen Schlauch gelegt und mit Hilfe der Passagiere in den aufgehaltenen Sack gepackt. Nachdem Korb, Hülle und alles andere in den bereitgestellten Ballonanhänger verpackt ist, werden die neuen Passagiere durch eine zünftige Taufe in den Adelsstand der Ballöner erhoben.

Zur Erinnerung an dieses tolle Erlebnis erhalten die Passagiere eine Taufurkunde, die sie lange an dieses eindrucksvolle Abenteuer erinnert.

Das Verfolgerfahrzeug bringt den Ballon und die Passagiere zum Startplatz zurück. Berauscht durch die neuen Eindrücke einer Ballonfahrt treten die Passagiere nun ihre Heimfahrt an.

…. und in Zukunft werden Heißluftballone mit anderen Augen gesehen!